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Insolvenzverfahren über die Katharina Kasper ViaSalus GmbH aufgehoben

Ein ungewöhnlich zügiger Verfahrensabschluss und ein Insolvenzplan, der die hundertprozentige Befriedigung der Gläubiger vorsieht: Das ist das Resultat, mit dem die Katharina Kasper ViaSalus GmbH nach nur sechs Monaten als saniertes Unternehmen aus der Insolvenz hervorgeht. Möglich wurde dies durch die Beteiligung der katholischen Alexianer Gruppe am Unternehmen.

Wenige Wochen nach der Annahme des Insolvenzplans und dessen Rechtskraft hat das Amtsgericht Montabaur am 29.07.2019 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung aufgehoben. Die Sanierung des Krankenhaus- und Sozialträgers sowie all seiner Einrichtungen wurde damit erfolgreich abgeschlossen.

Ab sofort übernimmt wieder die ViaSalus-Geschäftsführung mit Martin Sunderhaus das alleinige Ruder. Neben dem Ende der Sachwaltertätigkeit von Dr. Rainer Eckert ziehen sich auch die Sanierungsexperten Stefan Denkhaus und Friedemann Schade (BRL Boege Rohde Luebbehuesen) aus dem Unternehmen zurück. Sie hatten ViaSalus als Generalbevollmächtigte durch die Sanierung begleitet.

Die Katharina Kasper ViaSalus GmbH hatte Ende Januar eine Sanierung in Eigenverwaltung begonnen. Die Neuaufstellung von ViaSalus war aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Defizite an mehreren Krankenhausstandorten erforderlich geworden.