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Restrukturierung von ADVEO Deutschland auf gutem Weg

Der Geschäftsbetrieb des Großhändlers für Büroartikel entwickelt sich positiv. Die Verhandlungen mit mehreren interessierten Investoren laufen. ADVEO Deutschland wird tatkräftig von Kunden und Lieferanten unterstützt.

Das Amtsgericht Gifhorn hatte in den Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der ADVEO Deutschland GmbH, Sehnde/Höver, mit Beschluss vom 09.11.2018 antragsgemäß die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet sowie Frau Dr. Stefanie Zulauf von der Kanzlei Eckert Rechtsanwälte als vorläufige Sachwalterin bestellt.

„Die Restrukturierung von ADVEO Deutschland ist auf einem guten Weg, die Verfügbarkeit und damit die Lieferfähigkeit unserer Waren haben wir wieder deutlich verbessert“, erläutert ADVEO-Geschäftsführer Sven Pelka zum Jahresauftakt. „Wir haben mit einer engagierten Mannschaft unser umfassendes Reorganisationsprogramm konsequent vorangetrieben und unsere operativen Zahlen entwickeln sich positiv. So positiv, dass wir mit mehreren interessierten Investoren verhandeln, wie wir die Zukunft gestalten können“.

Der erfahrene Restrukturierungsexperte und Generalbevollmächtigte Jan Metzner von ELSÄSSER Restrukturierung führt weiter aus: „Unverändert sind wir fest davon überzeugt, dass ADVEO Deutschland sanierungsfähig, im Kern ein gesundes und wettbewerbsfähiges Unternehmen ist“, so Metzner. „Kunden und Lieferanten unterstützen uns tatkräftig. Nach aktuellem Stand der Restrukturierungsanstrengungen sowie des strukturierten Investorenprozesses erwarten wir, dass der Geschäftsbetrieb nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens Anfang Februar 2019 fortgeführt werden wird“.

Zur Anzahl der interessierten Investoren, deren Modellen zur Fortführung von ADVEO Deutschland und dem Stand der Gespräche kann das ADVEO Management wegen jeweils vereinbarter Vertraulichkeit und im Interesse eines erfolgreichen Investorenprozesses derzeit keine weiteren Angaben machen.

Die Geschäftsführung der ADVEO Deutschland GmbH, namhafter Großhändler für Büroartikel, hatte Mitte November 2018 beim zuständigen Amtsgericht in Gifhorn Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Der Antrag war geboten, nachdem die spanische Muttergesellschaft seit Mitte Oktober 2018 einem außergerichtlichen Gläubigerschutz nach spanischem Recht in Form eines Moratoriums zu deren weiteren Sanierung unterstand.

Sehnde-Höver, 8. Januar 2019

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